Über unser Hausboot Projekt…..
Hallo Liebe Leser, das ist kein Scherz wir wollen tatsächlich ein Hausboot bauen. Nun jetzt fragt man sich natürlich wie man auf so eine Idee kommt. Na ganz einfach, der wunsch am Wasser zu leben. Wie wir schon immer wissen ist es des Menschen ur wunsch. Aber was erzähle ich, dass wisst Ihr ja selber…..
Was uns inspirierte waren die Zahlosen Artikel und Bilder die man überall findet Zb. dieser hir:

Sanft plätschern die Wellen gegen den Steg, eine Abendbrise streicht über das Oberdeck, und direkt vor dem Wohnzimmer kann man bei einem Glas Wein von der Terrasse aus beobachten, wie die Sonne im Wasser des Sees zu versinken scheint. Fische springen direkt vor der Haustür, und über dem Dach ziehen Möwen ihre Kreise.
Neue Ideen für Eigenheime in der Stadt
So jedenfalls sah Wohnen auf dem Wasser bislang in meiner Fantasie aus. Als ich allerdings am ganzjährig vermieteten Schwimm-Haus der Aqua Terra Lausitz GbR auf dem Partwitzer See in der Nähe von Senftenberg ankomme, scheint der ruhige Abend auf der Terrasse in weiter Ferne: Ein steifer Wind bläst aus West, die Wellen krachen gegen die Wohn-Pontons. Hätte ich vielleicht doch besser eine Schwimmweste mitgenommen? Das Untergestell des Hauses sei unsinkbar und solide verankert, versichert mir der Hersteller, also steige ich beherzt in meine schwankende Bleibe für eine Nacht. Eine Behausung auf dem Wasser hat nun einmal kein Fundament. Das Haus schaukelt zwar nicht wirklich, aber man spürt, wie es an den Befestigungen zerrt und insgesamt ein wenig wackelt. Daran kann man sich gewöhnen, und mancher mag gerade das sogar als besonders heimelig empfinden.
Bei dem vor drei Jahren errichteten Musterhaus für eine ganze Siedlung von Wasser-Behausungen fällt ansonsten der kompakte, aber gut durchdachte Grundriss des zweigeschossigen, kleinsten Haus-Typs der Serie auf: Flur, Bad und geräumige Wohnküche mit Anschluss an ein großzügig geschnittenes Sonnendeck bilden das Erdgeschoss. Das Ufer lässt sich über einen verschließbaren holzbeplankten Beton-Schwimmsteg erreichen. Der kleine Wohnraum mit Sitzecke und Zugang zum Balkon, der beim Schwimmhaus wie beim Schiff Oberdeck heißt, sowie das Schlafzimmer mit großen Fenstern zum See befinden sich im Obergeschoss.
Es gibt natürlich viele Steine die einem in den Weg gelegt werden und das gerade in Deutschland
Deutschland tut sich schwer mit Schwimmhäusern
In größerer Zahl gibt es die Schwimmvillen bisher vor allem in den Niederlanden, Dänemark und Nordamerika. In Deutschland tut man sich noch schwer mit dieser neuartigen Wohnform, und das liegt vor allem an bürokratischen Hürden. „Ein Problem ist, dass viele Wasserflächen in Deutschland nicht verkauft, sondern nur als Nutzfläche verpachtet werden können“, sagt Architekt Matthias Beyer, der acht Schwimmhäuser für die Rummelsburger Bucht in Berlin geplant hat, die kurz vor der Realisierung stehen. Das sei wichtig für Schwimmhäuslebauer, die ihr neues Wasser-Domizil finanzieren wollen. Denn die Pachtdauer für schwimmende Häuser wurde auf 66 Jahre, die so genannte Erbpacht, festgeschrieben. Die sei beleihbar, nur so bestehe überhaupt eine Aussicht auf einen Bankkredit.
Außerdem seien die “Floating Homes” etwa 30 Prozent teurer als ein herkömmliches Einfamilienhaus mit vergleichbarer Ausstattung, schätzt der wasseraffine Architekt. „Problematisch – und dadurch kostspielig – ist neben dem Aufbau auf einem Ponton vor allem die Technik, das betrifft beispielsweise die Gas- und Wasseranschlüsse“, sagt Beyer.
Erholungsraum “Floating Home”
Gerade darin liegt aber der Reiz für viele Städter, die das besondere Ambiente schätzen und Wert legen auf eine individuelle, naturnahe Wohnform: das leise Spiel der Wellen und der Ausblick auf das beruhigende Nass direkt vor der Haustür lassen nicht nur die Herzen von Wassersportlern höher schlagen. Dabei sind die Floating Lofts echte Häuser, nicht etwa nur Hausboot-Verschnitte. Die Enge und Muffigkeit, die auf vielen umgebauten Lastkähnen und Schiffen oft herrscht, ist hier ebenso wenig Thema wie die typischen kleinen Schiffsbullaugen, durch die nur wenig Licht einfällt.
So wie in diesem Modell gezeigt, sollen Hamburger künftig im Hafen oder auf den Kanälen (hier der Eilbekkanal) der Stadt leben
Weitere Prototypen sind in den letzten Monaten entstanden: Für das maritime Wohnen auf innerstädtischen Kanälen geeignet ist etwa ein 30 bis 40 Tonnen schweres “Floating Home” mit 105 Quadratmetern Wohnfläche, Terrasse und begehbarem Dach, das sich ein Pärchen aus Berlin für das Wohnen auf einem Seitenarm des Landwehrkanals in Tiergarten bei der Mittschiffs-Werft in Berlin-Köpenick bestellt hat. Für den dauerhaften Auftrieb sorgen acht einzeln austauschbare Schwimmkörper.
„Wohnen an und auf dem Wasser hat Zukunft“, sagt Thomas Wilde. Auch das schwimmende Wohnen gehöre dazu, ist sich der Geschäftsführer der Berliner Firma Steeltec 37 sicher. Wilde, der für sein Schwimm-Musterhaus Ar-Che mit einem Innovationspreis ausgezeichnet wurde, sieht wegen der schwierigen Liegeplatz-Situation in den Großstädten einen Markt für Schwimmvillen oder dauerhafte Wohnsitze auf dem Wasser vor allem auf den Seen der ehemaligen mitteldeutschen Braunkohlenreviere, die zurzeit aufgefüllt und erschlossen werden.
So befindet sich etwa auf dem Störmthaler See im Landkreis Leipziger Land in der Grunaer Bucht eine schwimmende Ferienhaussiedlung in der Vorplanung. „Am Westufer des Kulkwitzer Sees in Markranstädt erfolgte bereits ein Aufstellungsbeschluss für ein Bebauungsplan-Verfahren für ein ähnliches Vorhaben“, erklärt Manuel Fränkel von der Wirtschaftsförderung Leipziger Land, auch auf dem Hainer und dem Zwenkauer See gebe es die Möglichkeit, solche Häuser zu bauen.
Wilde ist indes schon einen großen Schritt weiter: Er hat inzwischen einen ganzen maritimen Wohn-Park mit insgesamt 20 Villen projektiert, der im Juni 2009 auf dem Geierswalder See in Sachsen nach und nach entstehen soll. „Die Eigner können Grundflächen von 96 bis 250 Quadratmetern frei wählen“, sagt der Floating Home-Werftchef, dabei seien die Grundrisse auf zwei Etagen durch eine Modulbauweise individuell gestaltbar. Die Häuser schwimmen auf einem Stahlponton, feste Stege verbinden sie mit dem Land.
Und wem das Wohnen in einem Schwimmhaus noch nicht maritim genug ist, der der schafft sich statt eines Rasenmähers – denn den benötigt man als Eigentümer eines “Floating Home” nicht – gleich noch eine Segelyacht an. Bei Preisen von 380.000 Euro für eines der schwimmenden Häuser (soviel kostete etwa das Wohnhaus der Mittschiffs-Werft) dürfte das kaum mehr ins Gewicht fallen. Unschlagbarer Vorteil: Man parkt im Wasser und damit direkt vor der Haustür. Und könnte so vielleicht sogar in Zukunft morgens zur Arbeit segeln.
Quelle: aus Welt.de vom 31.05.2009 von Matthias J. Müncheberg
Aber auch eineige Internetseiten haben es uns angetan:






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