Stevia Süßstoff wird und bleibt in Deutschland / EU verboten…. (weiterlesen…)
Stevia Süßstoff wird in Deutschland verboten – Korruption der Süßmittel Industrie
Johannisbeeren sind kleine Pestizid-Cocktails
Johannisbeeren – die kleinen appetitlich roten Beeren mit viel Vitamin C sollten eigentlich gesund sein. Doch neue Tests zeigen, sie sind oft mit gesundheitsgefährdenden Pestiziden belastet. Deutsche Beeren von Aldi-Süd, Edeka, Metro/Real und REWE/Penny enthalten sogar bis zu neun verschiedene Spritzmittel. Das ist das Ergebnis von Laboranalysen, die Greenpeace in Auftrag gegeben hat.
Greenpeace deckt auf: Deutsche Johannisbeeren stark mit Pestiziden belastet (weiterlesen…)
Wird BP 20 Millarden Dollar zahlen?
Immer dramatischer wird die Situation in Golf von Mexiko. So strömen nach jüngsten Schätzungen der US-Regierung bis zu 8200 Tonnen Öl pro Tag ins Meer. Bereits zum zweiten Mal musste die Menge des austretenden Öls nach oben korrigiert werden. Der öffentliche Druck auf BP sorgt nun auch dafür, dass der Energiekonzern innerhalb der nächsten vier Jahre 20 Milliarden Dollar auf ein Treuhandkonto einzahlen will.

Damit erfüllt BP auch eine der zentralen Forderungen von Greenpeace. Jetzt muss der Konzern mit aller Kraft daran arbeiten, das Ölbohrloch im Golf von Mexiko zu schließen und die entstandenen Schäden zu beseitigen. Aber das allein reicht nicht aus. Denn ein solcher Unfall ist auch bei Tiefseebohrungen anderer Ölkonzerne nicht auszuschließen. Deshalb richtet sich unsere zentrale Forderung auch an alle Ölkonzerne, die in der Tiefsee Öl suchen und fördern: Raus aus der Tiefsee!
Nur durch den Stopp neuer Projekte kann die Gefahr von Unfällen in der Tiefsee verringert werden. Wie der Unfall im Golf von Mexiko zeigt, ist die Technik für Tiefseebohrungen unsicher. Wenn etwas passiert, reichen die vorhandenen Techniken nicht aus, um Lecks umgehend zu schließen. Hier sind die Grenzen der technischen und menschlichen Fähigkeiten erreicht. Daran können auch Beteuerungen der Konzerne nichts ändern. (weiterlesen…)
ZÖGERLICH, ABER KONKRET – SHELL ERGREIFT MASSNAHMEN

Am 30. Juni 2009 hat Amnesty International den Bericht «Erdöl, Armut und Umweltzerstörung im Nigerdelta» veröffentlicht und eine Kampagne lanciert, um die nigerianische Regierung und die Erdölfirmen vor Ort aufzufordern, die zerstörerischen Auswirkungen der Ölindustrie auf Menschenrechte und Umwelt anzugehen. Im Rahmen der Kampagne konnte Amnesty 175’000 Unterschriften sammeln und diese Peter Voser, dem CEO von Shell, am 18. Mai 2010 übergeben. Jetzt hat das Unternehmen versprochen, zentrale Informationen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Ein wichtiges Ziel der Kampagne war, dass die Erdölfirmen transparenter kommunizieren und Informationen über die Auswirkungen ihrer Aktivitäten im Nigerdelta veröffentlichen. Im Juli 2009 haben Amnesty International und acht nigerianische NGOs Peter Voser, den CEO von Shell, erneut aufgerufen, die Untersuchungen über die Auswirkungen auf die Umwelt und Informationen über das ausgelaufene Öl der letzten Jahrzehnte herauszugeben.
Im Laufe des Jahres hat sich Amnesty International mehrere Male mit VertreterInnen von Shell getroffen. Am 18. Mai hat der Generalsekretär von Amnesty Holland an der jährlichen Generalversammlung von Shell gesprochen. Wir begrüssen die Ankündigung von Shell, Informationen herauszugeben und sich für die Verbesserung der Situation im Nigerdelta zu einzusetzen. Peter Voser hat insbesondere versprochen, die bislang geheim gehaltene Studie Niger Delta Environment Survey über den Zustand der Umwelt im Nigerdelta zu veröffentlichen, welche in den 90er Jahren von Shell in Auftrag gegeben wurde.
Greenpeace-Kampagne für pestizidfreie Lebensmittel trägt Früchte
Die Nebenwirkungen von Lebensmitteln hat Greenpeace seit vielen Jahren im Blick. Im Labor unter die Lupe genommen, weisen Obst und Gemüse wie Weintrauben, Erdbeeren, Kräuter, Paprika und Salate immer wieder gesundheitsgefährdende Pestizide auf. In einem einzigen Salatblatt aus Italien fand Greenpeace im Februar 2010 einen Chemiecocktail aus 13 verschiedenen Pflanzenschutzmitteln. Die gute Nachricht: Ab morgen tritt eine EU-Verordnung in Kraft, die über 1000 Höchstmengen für Pestizide in Lebensmitteln verschärft. Ein schöner Erfolg der Kampagne für pestizidfreie Lebensmittel der Umweltschutzorganisationen Greenpeace und PAN (Pestizid Aktions-Netzwerk e.V.).

Der Weg zur neuen Verordnung war lang. Greenpeace und PAN konnten immer wieder belegen, dass die bisherigen Vorgaben für erlaubte Pestizid-Rückstände in Europa viel zu lasch waren. In einem Kilo Tafeltrauben waren beispielsweise bis zu 5 Milligramm des hormonell wirksamen Fungizids Procymidon gestattet, obwohl die Grenze für ein gesundheitlich akzeptables Risiko damit 30 Mal überschritten wurde. Mit der neuen Verordnung werden nun anstatt 5 Milligramm nur noch 0,02 Milligramm Procymidon-Rückstand in einem Kilo Obst erlaubt sein. (weiterlesen…)
Nestle – Butterfinger und Baby Ruth – illegale Gen-Schokolade in Supermärkten
Poppige, knallbunte Verpackungen mit großen Aufdrucken sind ein gängiges Bild in deutschen Supermärkten. Wer sich nicht nur auf bunte Verlockungen einlassen will, muss das Kleingedruckte auf der Rückseite der Verpackung lesen. Riskant und daher in Europa verboten ist es aber, wenn nicht einmal in der Zutatenliste steht, was wirklich drin ist. Zum Beispiel genetisch veränderter Mais, Zucker, oder Soja, wie in den Nestlé-Schokoriegeln Butterfinger und Baby Ruth. (weiterlesen…)
Kampagnen-Update 2: Nestlé, Kitkat und das Palmöl
60 Tage sind seit dem Start der Nestlé-Kampagne vergangen. Der weltweit größte Lebensmittelkonzern verwendet für Produkte wie Kitkat Palmöl, für dessen Anbau berüchtigte Konzerne wie Sinar Mas den indonesischen Regenwald zerstören. Zeit für eine neue Zwischenbilanz.

11.5.2010: Seit Kampagnenstart klären Greenpeace-Büros in 24 Ländern Verbraucher über Nestlés Beitrag zur Urwaldzerstörung auf. Das Greenpeace-Video: Nestlé, kein Palmöl aus Urwaldzerstörung sorgt weiterhin für Aufsehen im Netz. Bisher haben rund 1,5 Millionen Menschen den Kurzspot weltweit angeklickt – 70.240-mal auf dem deutschen Youtube-Kanal von Greenpeace.Greenpeace Deutschland hat mit einem weiteren Video: Nestlé, Kitkat, Orang-Utans nachgelegt, das hierzulande über 44.000-mal angesehen wurde.
Über eine Viertelmillion Menschen haben bisher an der weltweiten Greenpeace Online-Petition teilgenommen und ihre Verbrauchermeinung zu Sinar Mas-Palmöl an Nestlé geschickt.
(weiterlesen…)
Indonesien nimmt Palmölmafia ins Visier
Die Greenpeace-Kampagne gegen Palmöl aus Urwaldzerstörung zeigt in Indonesien Wirkung. Die Regierung des Landes schickt nun eine sogenannte Task Force los, die der Palmölmafia das Handwerk legen soll. Bei einem Treffen mit Umweltorganisationen am vergangenen Mittwoch gab Forstminister Zulkifli Hasan zu, dass in Indonesien bereits zwei Millionen Hektar Regenwald illegal in Ölpalmplantagen umgewandelt wurden. Durch die Zerstörung des Regenwalds und die Austrocknung der kohlenstoffreichen Torfwälder gehört Indonesien zu den weltweit größten Erzeugern von Treibhausgasen.

Palmöl – Wirtschaftsfaktor oder Urwaldkiller?
Die Korruption im Palmölgeschäft sorgt für heiße politische Diskussion in Indonesien. Die Regierung hat mit ihrem Eingeständnis nun offiziell zugegeben, dass illegal eine Fläche so groß wie Rheinland-Pfalz zu Plantagen umgewandelt wurde. Corinna Hölzel, Waldexpertin bei Greenpeace, wundert das nicht: Die indonesische Palmölmafia wird ihrem schlechten Ruf voll gerecht. Aktuell fährt sie mit Unterstützung der Politik eine Gegenkampagne auf und organisiert aggressive Proteste als Drohkulisse. Allerdings kommt die Regierung an unseren Beweisen nicht vorbei und muss reagieren.
In der Vergangenheit endeten über die Hälfte der Anklagen wegen illegaler Waldabholzung mit Freisprüchen. Die indonesische Regierung will diese Fälle nun erneut unter die Lupe nehmen und auf Korruption überprüfen. (weiterlesen…)
Klappe zu, Affe tot? Greenpeace beweist Deutscher Kreditbank erneut Sinar-Mas-Lügen
Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen. Ähnlich den drei Affen verhält sich die Deutsche Investitions- und Kreditgesellschaft (DEG). Sie fördert mit einem Kredit an PT SMART bis 2015 den Palmölgiganten Sinar Mas. Der Gesamtkredit beläuft sich auf 32 Millionen US-Dollar.

Greenpeace legt der DEG-Bank jetzt erneut belastendes Beweismaterial zu ihrem fragwürdigen Kreditnehmer vor. Die neuen Satellitenbilder werfen kein gutes Licht auf Sinar Mas: Der Konzern hat in nur drei Monaten rund ein Drittel der unter Schutz stehenden Urwaldfläche (High Conservation Value) vernichtet.
Wir geben der DEG-Bank heute erneut deutliche Beweise an die Hand, dass die Sinar Mas-Gruppe als Kreditnehmer nicht haltbar ist. Sie roden weiter illegal Torfflächen und zerstören Orang-Utan-Gebiete
, sagt Corinna Hölzel, Waldexpertin bei Greenpeace. Bisher hat Sinar Mas nur leere Versprechungen gegeben und weiter High Conservation Value-Gebiete (HVC) in Kalimantan für neue Palmölplantagen vernichtet. Die DEG muss sich an ihre eigenen Standards halten und den Kredit sofort kündigen! (weiterlesen…)
AMNESTY PROTESTIERT GEGEN IMAGE-POLITUR VON DOW CHEMICAL
-
- Demonstration im Jahr 2002 vor dem Dow-Firmensitz in Mumbai | © Maude Dorr
Amnesty International protestiert gegen den Versuch von Dow Chemical (Dow), sein Image durch das Sponsoring von Volksläufen für Wasser aufzupolieren. Am Sonntag 18. April 2010 sind in der Schweiz und in über hundert Städten weltweit Veranstaltungen unter dem Titel « Dow Live Earth – Run for Water » geplant. Amnesty International hat die Veranstalter der Läufe in Brienz, Vernier und Yverdon-les-Bains darüber informiert, dass sich das Unternehmen Dow weiterhin weigert, die Verantwortung für das Erbe der Chemiekatastrophe von Bhopal zu übernehmen. 25 Jahre nach der Explosion ist das Gelände immer noch verseucht. Zehntausende von Menschen müssen täglich kontaminiertes Wasser trinken. Die Organisatoren des Laufs in Yverdon-les-Bains haben daraufhin entschieden, sich von Dow zu distanzieren. (weiterlesen…)






Letzte Kommentare