Stevia Süßstoff wird in Deutschland verboten – Korruption der Süßmittel Industrie

Stevia Süßstoff wird und bleibt in Deutschland / EU verboten…. (weiterlesen…)

Greenpeace-Kampagne für pestizidfreie Lebensmittel trägt Früchte

Die Nebenwirkungen von Lebensmitteln hat Greenpeace seit vielen Jahren im Blick. Im Labor unter die Lupe genommen, weisen Obst und Gemüse wie Weintrauben, Erdbeeren, Kräuter, Paprika und Salate immer wieder gesundheitsgefährdende Pestizide auf. In einem einzigen Salatblatt aus Italien fand Greenpeace im Februar 2010 einen Chemiecocktail aus 13 verschiedenen Pflanzenschutzmitteln. Die gute Nachricht: Ab morgen tritt eine EU-Verordnung in Kraft, die über 1000 Höchstmengen für Pestizide in Lebensmitteln verschärft. Ein schöner Erfolg der Kampagne für pestizidfreie Lebensmittel der Umweltschutzorganisationen Greenpeace und PAN (Pestizid Aktions-Netzwerk e.V.).

Pestizide in Weintrauben. (Montage)

Der Weg zur neuen Verordnung war lang. Greenpeace und PAN konnten immer wieder belegen, dass die bisherigen Vorgaben für erlaubte Pestizid-Rückstände in Europa viel zu lasch waren. In einem Kilo Tafeltrauben waren beispielsweise bis zu 5 Milligramm des hormonell wirksamen Fungizids Procymidon gestattet, obwohl die Grenze für ein gesundheitlich akzeptables Risiko damit 30 Mal überschritten wurde. Mit der neuen Verordnung werden nun anstatt 5 Milligramm nur noch 0,02 Milligramm Procymidon-Rückstand in einem Kilo Obst erlaubt sein. (weiterlesen…)

Nestle – Butterfinger und Baby Ruth – illegale Gen-Schokolade in Supermärkten

Poppige, knallbunte Verpackungen mit großen Aufdrucken sind ein gängiges Bild in deutschen Supermärkten. Wer sich nicht nur auf bunte Verlockungen einlassen will, muss das Kleingedruckte auf der Rückseite der Verpackung lesen. Riskant und daher in Europa verboten ist es aber, wenn nicht einmal in der Zutatenliste steht, was wirklich drin ist. Zum Beispiel genetisch veränderter Mais, Zucker, oder Soja, wie in den Nestlé-Schokoriegeln Butterfinger und Baby Ruth. (weiterlesen…)

Indonesien nimmt Palmölmafia ins Visier

Die Greenpeace-Kampagne gegen Palmöl aus Urwaldzerstörung zeigt in Indonesien Wirkung. Die Regierung des Landes schickt nun eine sogenannte Task Force los, die der Palmölmafia das Handwerk legen soll. Bei einem Treffen mit Umweltorganisationen am vergangenen Mittwoch gab Forstminister Zulkifli Hasan zu, dass in Indonesien bereits zwei Millionen Hektar Regenwald illegal in Ölpalmplantagen umgewandelt wurden. Durch die Zerstörung des Regenwalds und die Austrocknung der kohlenstoffreichen Torfwälder gehört Indonesien zu den weltweit größten Erzeugern von Treibhausgasen.

Land is  ready to begin planting and denuded forest land for expansion of palm  oil  plantations in the concession area of PT Buana Adhitama, Antang  Kalang, Kotawaringin Timur...

Palmöl – Wirtschaftsfaktor oder Urwaldkiller?

Die Korruption im Palmölgeschäft sorgt für heiße politische Diskussion in Indonesien. Die Regierung hat mit ihrem Eingeständnis nun offiziell zugegeben, dass illegal eine Fläche so groß wie Rheinland-Pfalz zu Plantagen umgewandelt wurde. Corinna Hölzel, Waldexpertin bei Greenpeace, wundert das nicht: Die indonesische Palmölmafia wird ihrem schlechten Ruf voll gerecht. Aktuell fährt sie mit Unterstützung der Politik eine Gegenkampagne auf und organisiert aggressive Proteste als Drohkulisse. Allerdings kommt die Regierung an unseren Beweisen nicht vorbei und muss reagieren. In der Vergangenheit endeten über die Hälfte der Anklagen wegen illegaler Waldabholzung mit Freisprüchen. Die indonesische Regierung will diese Fälle nun erneut unter die Lupe nehmen und auf Korruption überprüfen. (weiterlesen…)

Nochmal Schwein gehabt

Ein Schwein ist ein Lebewesen, das von der Natur und nicht vom Menschen erfunden wurde. Trotzdem versuchte der Agrarkonzern Monsanto eine Schweinerasse mit einem bestimmten Fettleibigkeitsgen patentieren zu lassen. Greenpeace und weitere Organisationen reichten Einspruch gegen das Patent ein und bekamen jetzt recht.

Aufregende Sache, so eine Großstadtdemo. Ein Bauer hat einige  seiner Schweine mit nach München zum Europäischen Patentamt gebracht.

Juristisch gesehen kann ein Schwein wie eine Sache behandelt werden, weil es keine Rechte und Pflichten trägt. Große Agrarkonzerne, wie Monsanto, versuchen das auszunutzen. Monsanto testete das Erbgut bestimmter Schweinerassen auf das Leptin-Rezeptor-Gen, wodurch die Tiere besonders schnell fett werden. Auf Schweinerassen mit diesem Gen meldete der Konzern 2004 ein Patent an. 2007 verkaufte er es an den US-Schweinezuchtkonzern Newsham Choice Genetics, der mit Monsanto kooperiert. 2008 wurde das Patent erteilt.

Mit dem Patent EP 1651777 war nicht nur das Recht auf das Leptin-Rezeptor-Gen sondern auch auf die Schweine selbst verbunden. Dagegen reichten Greenpeace und andere Organisationen, verschiedene landwirtschaftliche Verbände, Privatpersonen sowie die hessische Landesregierung im April 2009 einen Sammeleinspruch beim Europäischen Patentamt (EPA) ein. Die Verbände machten dabei geltend, dass das patentierte Gen in allen Schweinerassen vorkommt. (weiterlesen…)

Verein Lebensmittel ohne Gentechnik gegründet

dpaSeit heute gibt es den Verein für Lebensmittel ohne Gentechnik. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) übergab ihm anlässlich der Gründung die Markenrechte für das Siegel Ohne Gentechnik. Der neue Verband ist ab sofort für die Vergabe des Siegels an die Lebensmittelindustrie zuständig.

Siegel  Ohne Gentechnik

Die Kennzeichnung ist gut für den Verbraucher, sagt Alexander Hissting von Greenpeace. Jahrelang hat die Industrie Versuche für eine bessere Kennzeichnung von Lebensmitteln mit Gentechnik abgewehrt. Jetzt kann der Verbraucher mit seiner Auswahl im Supermarkt bewusst Einfluss nehmen auf den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen.

Bundestag und Bundesrat haben die gesetzliche Grundlage für eine freiwillige Lebensmittelkennzeichnung Ohne Gentechnik im Februar 2008 verabschiedet. Im Mai 2008 trat sie in Kraft. Im August 2009 gab Ministerin Aigner ein einheitliches Logo heraus – für Lebensmittel, bei deren Produktion die strengen ohne Gentechnik-Regeln eingehalten wurden.

Für den Agrarökonomen und Gentechnikexperten Hissting ist das Siegel allerdings nur die zweitbeste Lösung. Noch besser wäre ein verpflichtendes Zeichen Mit Gentechnik für Milch, Eier und Fleisch, wenn die Tiere mit Gen-Pflanzen gefüttert wurden. Gekennzeichnet werden müsste in allen Fällen, in denen die Anwendung von Gentechnik auf dem Acker ökologische oder gesundheitliche Risiken birgt. (weiterlesen…)

Kein Palmöl aus Urwaldzerstörung!

Lieben Sie Süßigkeiten? Dann sorgen Sie mit uns dafür, dass Süßes keinen bitteren Nachgeschmack hat. Nestlé stellt seinen Schokoriegel KitKat weitgehend mit Palmöl aus Urwaldzerstörung her. Mit den indonesischen Urwäldern sterben die Orang-Utans. Das muss aufhören. Bitte unterschreiben Sie unsere Petition an den Nestlé-Geschäftsführer.

Bitte helfen Sie mit

Die Petition finden Sie hier. Wir werden die Petition und die Namen der Unterzeichner an Nestlé weiterleiten. (weiterlesen…)

Linda statt Amflora – Ein Interview

Mit der Amflora ist die erste gentechnisch veränderte Kartoffel zum europaweiten Anbau zugelassen worden. Nach dem Willen der Industrie ist das erst der Anfang: Inzwischen hat die BASF auch eine gentechnisch veränderte Speisekartoffel angekündigt. Über Konsequenzen für den ökologischen Kartoffelanbau haben wir uns mit Karsten Ellenberg unterhalten. Ellenberg ist Kartoffelbauer aus Leidenschaft und hat mit dem Freundeskreis „Rettet Linda!“ dafür gesorgt, dass die beliebte Speisekartoffel Linda wieder angebaut und verkauft werden darf, nachdem sie der Züchtungskonzern Europlant Ende 2004 von der Saatgutliste gestrichen hatte. Ellenbergs 60 Hektar großer Biolandhof liegt in der Nähe von Bad Bevensen.

Bauer  Ellenberg im Interview über Gen-Kartoffel Amflora.

Online-Redaktion: Wie lange züchten Sie schon Kartoffeln?

Ellenberg: Mit Kartoffeln beschäftige ich mich schon mein ganzes Leben. Ich bin mit der Kartoffelzucht groß geworden und habe schon als junger Mann Kartoffeln angebaut und vermehrt. 1996 haben wir dann angefangen, speziell alte Sorten anzubauen, zu testen und zu vermehren. Diese Sorten sind schon vor einhundert Jahren, lange vor der Öko-Welle, ökologisch gezüchtet worden. Damit hatten wir ganz guten Erfolg, weil sie etwas besonderes sind und eine viel größere Vielfalt bieten als die Sorten heute.

Online-Redaktion: Wie viele Kartoffelsorten züchten Sie insgesamt?

Ellenberg: Wir haben rund 170 Sorten in Erhaltungszucht. In der Neuzucht kreuzen wir außerdem jedes Jahr eigene Sorten neu. Da sind so drei bis vier Sorten dabei, die wir anschließend als Speisekartoffeln auf den Markt bringen. Pro Jahr bieten wir 33 Sorten zum Verkauf an. (weiterlesen…)

Bio-Baumwolle unter Verdacht

Gen-Technik

Bild:sxc/jkatx

Bio-Baumwolle ist in jüngster Zeit schwer unter Beschuss geraten: Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland (FTD) vom 22. Januar

FTD schrieb dazu volgendes: Der Fall trifft die Bekleidungsindustrie hart: Biotextilien gehören zu den großen Trends der Branche. Zahlreiche Händler haben Ökoprodukte als Marketinginstrument entdeckt. Die weltweite Produktion von Biobaumwolle ist binnen vier Jahren von 20.000 auf 141.000 Tonnen gestiegen. Während der Umsatz mit Biotextilien 2005 noch bei 500 Mio. $ lag, wird er dieses Jahr Schätzungen zufolge 5,3 Mrd. $ erreichen

so soll im vergangenen Jahr in großem Stil indische Baumwolle als Bio-Baumwolle verkauft worden sein, obwohl sie Spuren gentechnisch manipulierter Rohware enthielt. Lokale indische Medien hätten aufgedeckt, dass gentechnisch veränderte Ware unter dem Bio-Label vermarktet wurde, die indischen Behörden seien eingeschritten und hätten die beteiligten Unternehmen mit einem Strafgeld belegt, darunter auch die Zertifizierungsunternehmen Ecocert aus Frankreich sowie Control Union aus den Niederlanden. Hauptabnehmer der Baumwolle seien Ketten wie C & A, Tchibo und H & M. Der Bericht in der FTD legte zudem nahe, dass ein großer Teil der indischen Bio-Baumwollsaat genverändert sei. (weiterlesen…)

Amflora doch zugelassen

Die EU-Kommission hat die Gen-Kartoffel Amflora genehmigt. Die Zulassung erstreckt sich auf den Anbau und die Verwendung in Futter- und Lebensmitteln. Die Amflora ist die erste genmanipulierte Pflanze, die seit 1998 in der EU zugelassen wird. Die FDP wird sich freuen. Sie hat die Förderung der Gen-Kartoffel hierzulande sogar in den Koalitionsvertrag schreiben lassen.

Kartoffel. Sortenvielfalt/ VielfaltEs ist schockierend, dass die neue Kommission mit dieser Entscheidung die erheblichen ökologischen und gesundheitlichen Risiken der umstrittenen Gen-Kartoffel ignoriert, kommentiert Martin Hofstetter von Greenpeace. Der Agrarökonom fürchtet, dass die Kommmission gegen den Willen einer breiten Öffentlichkeit und gegen alle guten Argumente einen Pro-Gentechnikkurs einleiten will. (weiterlesen…)
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Nestlé, kein Palmöl aus Urwaldzerstörung! Nestlé, kein Palmöl aus Urwaldzerstörung!

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